Der Alt-Text beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist. Er ist unsichtbar, solange das Bild lädt – und unverzichtbar für alle, die es nicht sehen können.
Drei Gründe, warum er nicht optional ist
- Barrierefreiheit: Screenreader lesen den Alt-Text vor. Ohne ihn hört ein blinder Nutzer nur Grafik.
- Suchmaschinen: Google kann Bilder nur begrenzt deuten. Der Alt-Text ist die zuverlässigste Beschreibung – und die Eintrittskarte in die Bildersuche.
- Technik: Lädt ein Bild nicht, steht der Text an seiner Stelle.
Wie ein guter Alt-Text aussieht
Beschreiben Sie, was zu sehen ist, in einem knappen Satz. Nicht bild1.jpg, nicht Webdesign Braunschweig Webdesign Agentur Homepage, sondern zum Beispiel: Handwerker montiert eine Solaranlage auf einem Steildach.
Sonderfälle
- Reine Dekoration: Trennlinien, Hintergrundmuster – Alt-Attribut leer lassen. Dann überspringt der Screenreader sie.
- Bild ist ein Link: Beschreiben Sie das Ziel, nicht das Bild.
- Text im Bild: Den Text wiederholen, sonst geht er verloren.
- Logo: Firmenname als Alt-Text genügt.
Nebenwirkung
Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz sind Alt-Texte für viele Unternehmen keine Empfehlung mehr, sondern Pflicht. Wer sie nachträgt, verbessert gleichzeitig Sichtbarkeit und Rechtssicherheit.
Verwandte Begriffe: Barrierefreiheit, Core Web Vitals.