Die llms.txt liegt wie die robots.txt im Wurzelverzeichnis und richtet sich an Sprachmodelle. Sie enthält in einfacher Form, worum es auf der Website geht, welche Seiten wichtig sind und welche Fakten zum Unternehmen gelten.
Warum es sie gibt
KI-Systeme lesen Websites, die voller Navigation, Skripte und Gestaltung sind. Die llms.txt liefert dieselben Informationen ohne Beiwerk: Name, Leistungen, Preise, Standort, die wichtigsten Seiten mit kurzer Beschreibung.
Ehrliche Einordnung
Die Datei ist ein Vorschlag, kein verbindlicher Standard, und kein Anbieter garantiert, dass er sie auswertet. Der Aufwand ist allerdings gering, und der Nutzen liegt ohnehin zur Hälfte woanders: Wer sie schreibt, muss die eigenen Fakten sortieren – Preise, Leistungen, Einzugsgebiet, Ansprechpartner – und merkt dabei, was auf der Website fehlt oder sich widerspricht.
Was hineingehört
- Firmenname, Ort, Einzugsgebiet, Ansprechpartner.
- Leistungen mit Preisen oder Preisspannen.
- Die wichtigsten Seiten als Liste mit je einem Satz Erklärung.
- Antworten auf häufige Fragen.
- Ein Stand-Datum.
Wichtiger als die Datei
Dass KI-Crawler überhaupt auf die Website dürfen. Wer GPTBot oder ClaudeBot in der robots.txt oder über ein Sicherheits-Plugin sperrt, kann die llms.txt so schön schreiben, wie er will.
Verwandte Begriffe: GEO, robots.txt, Crawling.