GEO – Generative Engine Optimization

GEO steht für Generative Engine Optimization: die Arbeit daran, dass KI-Systeme Ihr Unternehmen kennen, korrekt beschreiben und empfehlen. Immer mehr Menschen fragen ChatGPT oder Gemini statt Google – und bekommen eine Antwort mit zwei bis fünf Namen statt zehn blauer Links.

Was anders ist als bei SEO

Bei Google konkurrieren Sie um Platz eins bis zehn. In einer KI-Antwort gibt es nur die Genannten und alle anderen. Wer nicht dabei ist, existiert für diesen Nutzer nicht – es gibt keine zweite Seite.

Die Systeme arbeiten unterschiedlich

  • ChatGPT sucht im Netz und zitiert oft die Seite mit konkreten Angaben – besonders Preisseiten.
  • Gemini zieht bei lokalen Fragen fast ausschließlich Einträge aus Google Maps.
  • Grok und Perplexity stützen sich stark auf Vergleichs- und Ranglistenportale.

Daraus folgt: Es gibt nicht die eine Maßnahme. Wer in allen drei vorkommen will, braucht Website, Google-Profil und Verzeichniseinträge gleichermaßen.

Was nachweislich hilft

  • Konkrete, nachprüfbare Angaben: Preise, Leistungsumfang, Standort, Zahlen. Vage Werbesprache wird nicht zitiert.
  • Strukturierte Daten, damit Maschinen die Angaben eindeutig zuordnen.
  • Identische Unternehmensdaten auf allen Plattformen.
  • Erwähnungen auf fremden Seiten – Verzeichnisse, Rankings, Fachartikel.
  • Eine llms.txt und Zugang für KI-Crawler.

Wie man es misst

Man stellt den Systemen reale Kundenfragen und protokolliert, wer genannt wird. Wiederholt man das regelmäßig, sieht man Veränderungen – und erkennt, bei welchen Fragen der Wettbewerb empfohlen wird und man selbst nicht.

Verwandte Begriffe: llms.txt, AI Overviews, E-E-A-T.

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