XML-Sitemap

Die XML-Sitemap ist eine Datei, die alle Adressen Ihrer Website auflistet. Suchmaschinen lesen sie, um nichts zu übersehen. Bei WordPress erzeugen SEO-Plugins sie automatisch, meist unter /sitemap_index.xml.

Wozu sie gut ist

  • Neue Seiten werden schneller gefunden.
  • Seiten, die schlecht verlinkt sind, werden überhaupt gefunden.
  • Das Änderungsdatum signalisiert, dass sich etwas getan hat.

Eine Garantie für Aufnahme in den Index ist sie nicht – sie ist ein Vorschlag, keine Anweisung.

Was hineingehört und was nicht

Hinein gehören die Seiten, die in der Suche erscheinen sollen. Nicht hinein gehören Seiten mit noindex, Weiterleitungen, Fehlerseiten, Dankesseiten und interne Suchergebnisse. Eine Sitemap voller Adressen, die Google ohnehin ablehnt, kostet nur Crawl-Zeit.

Einreichen und prüfen

  1. In der Google Search Console unter Sitemaps die Adresse eintragen.
  2. Den Verweis in der robots.txt ergänzen.
  3. Nach Änderungen an der Seitenstruktur prüfen, ob die Datei noch erreichbar ist.

Ein häufiger Stolperstein

Nach Umbauten oder Plugin-Wechseln liefert die Sitemap-Adresse plötzlich einen Fehler 404. Google meldet das nicht laut, die Datei wird einfach nicht mehr gelesen. Einmal im Quartal die Adresse im Browser aufrufen genügt als Kontrolle.

Verwandte Begriffe: Indexierung, robots.txt, Google Search Console.

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