Ihr Unternehmen ist bei Google Maps eingetragen. Die Adresse stimmt, die Telefonnummer ist vorhanden und vielleicht haben Sie sogar schon einige gute Bewertungen.
Trotzdem passiert etwas Merkwürdiges:
Wenn Sie Ihren Firmennamen bei Google eingeben, finden Sie Ihr Unternehmen sofort.
Sucht ein potenzieller Kunde dagegen nach Ihrer Leistung, sieht die Situation plötzlich ganz anders aus.
Zum Beispiel:
- Gebäudereinigung Braunschweig
- Friseur Hannover
- Dachdecker Wolfsburg
- Kosmetikstudio Braunschweig
- Ergotherapie Hannover
- Hausmeisterservice Braunschweig
Ihr Unternehmen erscheint vielleicht erst weit unten – oder gar nicht.
Genau hier liegt ein häufiger Denkfehler.
Dass Sie Ihr eigenes Unternehmen bei Google Maps finden können, bedeutet noch nicht, dass neue Kunden Sie finden.
Die wichtigere Frage lautet:
Wird Ihr Unternehmen gefunden, wenn jemand nach Ihrer Leistung + Ihrer Stadt sucht?
Denn ein Kunde, der Ihren Firmennamen bereits kennt, muss Sie nicht mehr entdecken.
Bei Local SEO geht es vor allem darum, auch für Menschen sichtbar zu werden, die Ihre Firma noch nicht kennen, aber genau jetzt nach Ihrer Leistung suchen.
Google beschreibt die lokale Suche im Wesentlichen mit drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.
Die Entfernung zum Suchenden können Sie nur begrenzt beeinflussen.
Aber Sie können Google sehr viel deutlicher zeigen:
- was Ihr Unternehmen anbietet,
- wo Sie tätig sind,
- wie vollständig Ihr Unternehmen online dargestellt wird,
- und welche Signale dafür sprechen, dass Ihr Unternehmen relevant und vertrauenswürdig ist.
Bevor wir die einzelnen Punkte durchgehen, können Sie Ihre aktuelle Situation zunächst selbst grob einschätzen.
Wie sichtbar ist Ihr Unternehmen lokal?
Ich habe dafür einen kostenlosen Local-SEO-Check erstellt.
Sie beantworten sechs kurze Fragen zu Ihrem Google-Unternehmensprofil, Ihrer aktuellen Position bei Google Maps, Ihren Bewertungen und weiteren lokalen Einträgen.
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Und jetzt zu den häufigsten Problemen.
1. Der Unternehmensname wurde mit Keywords vollgestopft
Der Firmenname ist eines der ersten Dinge, die Google und Ihre Kunden sehen.
Gerade deshalb versuchen manche Unternehmen, möglichst viele Suchbegriffe direkt in den Namen des Google-Unternehmensprofils einzubauen.
Dann steht dort beispielsweise:
Müller Gebäudereinigung Braunschweig Fensterreinigung Büroreinigung
obwohl das Unternehmen tatsächlich nur:
Müller Gebäudereinigung
heißt.
Das kann kurzfristig attraktiv wirken, weil im Namen plötzlich mehrere wichtige Suchbegriffe vorkommen.
Eine saubere Local-SEO-Strategie ist das aber nicht.
Der Unternehmensname im Google-Profil sollte dem Namen entsprechen, den das Unternehmen auch tatsächlich verwendet.
Leistungen, Städte und weitere Informationen gehören in die dafür vorgesehenen Bereiche des Profils und auf die Website.
Zusätzliche Keywords im Firmennamen können gegen die Google-Richtlinien verstoßen und im ungünstigen Fall Probleme mit dem Profil verursachen.
Deshalb gilt:
Nicht möglichst viele Suchbegriffe in den Namen packen, sondern das Unternehmen korrekt und eindeutig darstellen.
2. Die falsche Hauptkategorie wurde gewählt
Die Hauptkategorie gehört zu den wichtigsten Angaben im Google-Unternehmensprofil.
Sie hilft Google zu verstehen, was für ein Unternehmen Sie überhaupt sind.
Ein häufiger Fehler besteht darin, eine sehr allgemeine Kategorie zu wählen, obwohl eine deutlich passendere vorhanden wäre.
Oder es werden möglichst viele Kategorien hinzugefügt, weil man hofft, dadurch für mehr Suchanfragen sichtbar zu werden.
Das Ziel sollte aber nicht sein, möglichst viele Kategorien zu sammeln.
Die Kategorien sollten möglichst genau zu den tatsächlich angebotenen Leistungen passen.
Fragen Sie sich deshalb:
Welche Kategorie beschreibt am genauesten, was mein Unternehmen hauptsächlich ist?
Genau dort sollte die Hauptkategorie ansetzen.
Zusätzliche Kategorien können sinnvoll sein, wenn sie weitere echte Bereiche Ihres Angebots abbilden.
Sie sollten aber nicht nur deshalb hinzugefügt werden, weil ein bestimmtes Keyword interessant klingt.
3. Wichtige Leistungen fehlen im Profil
Viele Google-Unternehmensprofile enthalten nur sehr allgemeine Angaben.
Ein Unternehmen wird beispielsweise als Gebäudereinigung geführt.
Tatsächlich bietet es aber mehrere konkrete Leistungen an:
- Büroreinigung
- Fensterreinigung
- Treppenhausreinigung
- Unterhaltsreinigung
- Grundreinigung
Wenn diese Informationen weder im Profil noch auf der Website klar dargestellt werden, muss Google selbst erraten, bei welchen Suchanfragen das Unternehmen relevant sein könnte.
Je konkreter Ihre Leistungen beschrieben sind, desto leichter können sowohl Google als auch potenzielle Kunden verstehen, ob Ihr Angebot zu ihrer Suche passt.
Das bedeutet nicht, dass jeder mögliche Begriff zehnmal wiederholt werden muss.
Es bedeutet einfach:
Wichtige Leistungen sollten klar benannt werden.
4. Die Unternehmensbeschreibung sagt fast nichts aus
Viele Unternehmensbeschreibungen klingen professionell, liefern aber kaum konkrete Informationen.
Zum Beispiel:
Qualität, Kompetenz und Kundenzufriedenheit stehen bei uns an erster Stelle.
Dieser Satz könnte auf einer Website für Gebäudereinigung, Steuerberatung, Kosmetik, Autowerkstatt oder Webdesign stehen.
Er erklärt nicht, was das Unternehmen tatsächlich macht.
Eine bessere Beschreibung wäre zum Beispiel:
Wir sind eine Gebäudereinigung in Braunschweig und übernehmen Büroreinigung, Fensterreinigung und regelmäßige Unterhaltsreinigung für Unternehmen und Privathaushalte.
Ein neuer Kunde versteht sofort:
- Was wird angeboten?
- Wo arbeitet das Unternehmen?
- Für wen ist die Leistung gedacht?
Auch für Google entsteht dadurch ein deutlich klareres Bild.
Natürlich sollte eine Beschreibung lesbar bleiben.
Sie muss nicht aus einer langen Liste von Keywords bestehen.
Aber allgemeine Werbesätze sollten konkrete Informationen nicht ersetzen.
5. Adresse oder Einzugsgebiet sind falsch eingerichtet
Nicht jedes lokale Unternehmen arbeitet auf die gleiche Weise.
Ein Restaurant, eine Praxis oder ein Friseursalon empfängt Kunden an einem festen Standort.
Eine Gebäudereinigung, ein Hausmeisterservice oder ein Handwerksbetrieb fährt dagegen häufig zum Kunden.
Deshalb ist es wichtig, das Google-Unternehmensprofil passend zum tatsächlichen Geschäftsmodell einzurichten.
Typische Fehler sind:
- eine veraltete Adresse,
- eine falsche Geschäftsadresse,
- ein falsch eingerichtetes Einzugsgebiet,
- oder eine sichtbare Adresse, obwohl dort gar kein Kundenverkehr stattfindet.
Gerade bei mobilen Dienstleistern sollte genau geprüft werden, ob Standort und Einzugsgebiet korrekt eingerichtet sind.
Google sollte verstehen können, wo Ihr Unternehmen tatsächlich arbeitet.
Und ein Kunde sollte nicht zu einer Adresse fahren, an der ihn niemand empfängt.
6. Öffnungszeiten sind falsch oder veraltet
Dieser Punkt klingt banal.
In der Praxis kostet er trotzdem Kunden.
Google zeigt einem potenziellen Kunden beispielsweise:
Geöffnet
Der Kunde ruft an oder fährt zum Unternehmen.
Tatsächlich ist aber geschlossen.
Besonders häufig passiert das bei:
- Feiertagen,
- Urlaub,
- saisonalen Öffnungszeiten,
- geänderten Geschäftszeiten,
- oder Sonderöffnungszeiten.
Ein Google-Unternehmensprofil sollte deshalb nicht nur einmal eingerichtet und anschließend vergessen werden.
Öffnungszeiten gehören regelmäßig kontrolliert.
Das ist nicht nur eine Frage der Suchmaschinenoptimierung.
Es geht ganz einfach um korrekte Informationen für Menschen, die gerade Kontakt aufnehmen möchten.
7. Es gibt kaum aktuelle Fotos
Ein Google-Profil mit wenigen alten Fotos kann schnell verlassen wirken.
Dabei helfen gute Bilder potenziellen Kunden dabei, sich innerhalb weniger Sekunden einen Eindruck vom Unternehmen zu verschaffen.
Je nach Branche können sinnvoll sein:
- Außenansicht,
- Innenräume,
- Team,
- echte Projekte,
- Arbeitsprozesse,
- Produkte,
- Fahrzeuge,
- Behandlungsräume,
- Ergebnisse oder Referenzen, sofern sie rechtlich gezeigt werden dürfen.
Dabei gibt es keine magische Zahl nach dem Motto:
„Sie brauchen genau 30 Fotos.“
Und es gibt auch keinen sinnvollen Grund, jede Woche irgendein beliebiges Bild hochzuladen, nur um Aktivität vorzutäuschen.
Wichtiger sind echte, passende und aktuelle Bilder.
Wenn neue Projekte entstanden sind, Räume verändert wurden, neue Produkte angeboten werden oder sich das Team verändert hat, sollte das Profil das auch widerspiegeln.
8. Website und Google-Profil erzählen unterschiedliche Geschichten
Dieser Fehler wird sehr häufig übersehen.
Im Google-Unternehmensprofil steht beispielsweise:
Innenausbau
Auf der Website geht es aber fast nur um:
Malerarbeiten.
Oder das Google-Profil nennt Braunschweig als wichtigen Standort, während die Website hauptsächlich über Hannover spricht.
Das Problem:
Google betrachtet Ihr Unternehmen nicht isoliert auf einer einzigen Plattform.
Das Unternehmensprofil und die Website sollten zusammen ein möglichst klares Bild ergeben.
Wenn Profil, Website und weitere Unternehmensangaben unterschiedliche Informationen liefern, wird dieses Bild unnötig unklar.
Prüfen Sie deshalb:
- Sind dieselben wichtigen Leistungen erkennbar?
- Stimmen Telefonnummer und Kontaktdaten?
- Ist klar, in welcher Region Sie tätig sind?
- Passt die Website wirklich zu dem Unternehmen, das im Google-Profil beschrieben wird?
Gerade die Verbindung zwischen Website und Google-Unternehmensprofil ist ein wichtiger Teil einer sauberen Local-SEO-Struktur.
Wenn Ihre Website zwar Besucher bekommt, daraus aber kaum Anfragen entstehen, lesen Sie auch:
20 typische Website-Fehler, die Anfragen kosten
9. Für wichtige Leistungen fehlen passende Seiten auf der Website
Stellen Sie sich einen Betrieb vor, der folgende Leistungen anbietet:
- Dachreinigung
- Dachbeschichtung
- Fassadenreinigung
- Steinreinigung
Auf der Website gibt es aber nur eine einzige allgemeine Seite:
Unsere Leistungen
Dort stehen alle Leistungen in wenigen Absätzen untereinander.
Für einen Kunden mag das gerade noch verständlich sein.
Für Google entstehen dadurch aber nur wenige konkrete Seiten, die einer bestimmten Suchintention zugeordnet werden können.
Für wichtige Leistungen kann deshalb eine eigene Seite sinnvoll sein.
Zum Beispiel:
/dachreinigung-braunschweig/
oder:
/fassadenreinigung-braunschweig/
Auf einer solchen Seite kann viel genauer erklärt werden:
- welche Leistung angeboten wird,
- für wen sie gedacht ist,
- wie die Arbeit abläuft,
- welche Region bedient wird,
- welche Fragen Kunden dazu häufig haben.
Wichtig:
Das bedeutet nicht, dass Sie für jede Stadt automatisch eine nahezu identische Seite kopieren sollten.
Erstellen Sie nur Seiten für Leistungen und Regionen, die Sie tatsächlich anbieten und sinnvoll mit eigenen Inhalten beschreiben können.
10. Bewertungen werden dem Zufall überlassen
Viele Unternehmen hoffen einfach darauf, dass zufriedene Kunden irgendwann freiwillig eine Google-Bewertung schreiben.
Manche tun das.
Viele vergessen es aber unmittelbar nach dem Auftrag.
Deshalb lohnt sich ein einfacher, fester Prozess.
Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Auftrag kann der Kunde zum Beispiel einen direkten Bewertungslink erhalten.
Eine normale Formulierung reicht:
Wenn Sie mit unserer Arbeit zufrieden waren, freuen wir uns über eine ehrliche Google-Bewertung.
Sie müssen niemanden zu fünf Sternen drängen.
Und Sie sollten natürlich keine Bewertungen kaufen oder fingieren.
Echte Bewertungen haben zwei wichtige Funktionen:
Sie helfen Google, das Unternehmen besser einzuordnen.
Vor allem aber helfen sie anderen Menschen bei der Entscheidung, ob sie diesem Unternehmen vertrauen möchten.
11. Auf Bewertungen wird nicht reagiert
Bewertungen sind keine Einbahnstraße.
Ein potenzieller Kunde liest nicht nur, was andere über Ihr Unternehmen schreiben.
Er sieht auch, wie Sie selbst darauf reagieren.
Bei positiven Bewertungen reicht häufig eine kurze persönliche Antwort.
Noch wichtiger wird die Reaktion bei Kritik.
Ein schlechter Umgang damit kann deutlich problematischer wirken als die eigentliche negative Bewertung.
Eine Antwort wie:
Das stimmt überhaupt nicht!
hilft normalerweise niemandem.
Besser ist eine sachliche Reaktion, in der das Problem ernst genommen wird, ohne öffentlich über sensible Kundendaten zu diskutieren.
Andere Interessenten lesen diese Antwort ebenfalls.
Und sie sehen daran, wie Ihr Unternehmen mit schwierigen Situationen umgeht.
12. Das Profil wurde einmal eingerichtet und danach vergessen
Viele Google-Unternehmensprofile entstehen in wenigen Minuten.
Firmenname eingeben.
Adresse hinterlegen.
Telefonnummer ergänzen.
Ein paar Bilder hochladen.
Fertig.
Nur bleibt ein Unternehmen nicht jahrelang unverändert.
Es kommen neue Leistungen hinzu.
Öffnungszeiten ändern sich.
Mitarbeiter wechseln.
Neue Fotos entstehen.
Vielleicht gibt es eine neue Telefonnummer oder einen neuen Standort.
Deshalb sollte ein Google-Unternehmensprofil regelmäßig geprüft werden.
Nicht täglich.
Aber oft genug, um veraltete Angaben zu erkennen und neue relevante Informationen einzupflegen.
13. Die Firmendaten sind im Internet widersprüchlich
Auf der eigenen Website steht:
Musterstraße 10
In einem Branchenverzeichnis steht noch:
Musterstraße 8
Auf einem alten Social-Media-Profil steht eine frühere Telefonnummer.
Und Google enthält vielleicht noch eine weitere Schreibweise des Unternehmensnamens.
Solche Unterschiede entstehen schnell.
Besonders nach:
- einem Umzug,
- einer neuen Telefonnummer,
- einem Rebranding,
- einer Änderung der Rechtsform,
- oder wenn Einträge vor Jahren von unterschiedlichen Personen angelegt wurden.
Deshalb sollte ein Unternehmen seine wichtigsten Online-Einträge gelegentlich miteinander vergleichen.
Dazu können gehören:
- Google-Unternehmensprofil,
- eigene Website,
- Apple Business Connect,
- Bing Places,
- relevante Branchenverzeichnisse,
- lokale Portale,
- Social-Media-Profile.
Es geht dabei nicht darum, auf hunderten beliebigen Verzeichnissen gelistet zu sein.
Wichtiger ist, dass relevante Einträge korrekt und aktuell sind.
14. Es werden Tricks statt sauberer Optimierung verwendet
Local SEO hat einen Nachteil:
Wer bei Google Maps nach einer umkämpften Leistung sucht, sieht sofort die Konkurrenz.
Und manchmal sieht man dort Unternehmen, die offensichtlich mit Tricks arbeiten.
Zum Beispiel:
- zusätzliche Keywords im Firmennamen,
- mehrere Profile für dasselbe Unternehmen,
- erfundene Standorte,
- unpassende Kategorien,
- oder andere künstliche Konstruktionen.
Dann entsteht schnell der Gedanke:
Wenn die Konkurrenz das macht und damit oben steht, muss ich es auch machen.
Das ist keine gute Grundlage für eine langfristige Strategie.
Das Ziel sollte nicht sein, Google möglichst geschickt auszutricksen.
Das Ziel sollte sein, Google möglichst eindeutige, korrekte und nachvollziehbare Informationen über Ihr Unternehmen zu geben.
Dadurch entsteht eine Struktur, die nicht von einem einzelnen Trick abhängig ist.
15. Niemand prüft, für welche Suchanfragen das Unternehmen wirklich sichtbar ist
Das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte der gesamten Liste.
Viele Unternehmer testen ihre Sichtbarkeit so:
Sie öffnen Google und geben ihren Firmennamen ein.
Das Unternehmen erscheint.
Also denken sie:
Wir sind bei Google gut sichtbar.
Aber das ist die falsche Frage.
Die falsche Frage lautet:
Bin ich bei Google Maps?
Die bessere Frage lautet:
Bei welchen Suchanfragen werde ich gefunden?
Denn ein potenzieller Neukunde kennt Ihren Firmennamen häufig noch gar nicht.
Er sucht nicht nach:
Müller Gebäudereinigung GmbH
Er sucht:
Gebäudereinigung Braunschweig
Er sucht nicht:
Kosmetikstudio Beauty Star
Er sucht:
Kosmetikstudio Braunschweig
Er sucht nicht:
Dachservice Schmidt
Er sucht:
Dachdecker Hannover
Genau deshalb sollten Sie Ihre Sichtbarkeit nicht nur über den eigenen Unternehmensnamen beurteilen.
Interessant sind vor allem Suchanfragen, bei denen ein Mensch bereits eine konkrete Leistung sucht, aber noch nicht entschieden hat, welches Unternehmen er beauftragt.
Wenn Sie nicht wissen, wie Ihre aktuelle lokale Ausgangssituation einzuschätzen ist, können Sie dafür meinen kostenlosen Local-Check verwenden.
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Was beeinflusst das Google-Maps-Ranking tatsächlich?
Google fasst die lokale Suche im Wesentlichen in drei Bereiche zusammen:
Relevanz
Wie gut passt Ihr Unternehmen zur konkreten Suchanfrage?
Wenn jemand nach „Fensterreinigung Braunschweig“ sucht, muss Google zunächst verstehen können, ob Ihr Unternehmen diese Leistung überhaupt anbietet.
Genau deshalb spielen klare Kategorien, Leistungen, Texte und eine verständliche Website eine wichtige Rolle.
Entfernung
Wie weit befindet sich das relevante Unternehmen vom Suchenden entfernt?
Dieser Faktor lässt sich nicht einfach mit SEO verändern.
Ein Unternehmen in Braunschweig kann nicht durch ein paar zusätzliche Keywords so tun, als wäre es plötzlich zwei Straßen vom Suchenden in Hannover entfernt.
Gerade deshalb gibt es auch nicht „das eine Google-Maps-Ranking“.
Die Ergebnisse können je nach Standort des Suchenden unterschiedlich aussehen.
Bekanntheit
Google versucht außerdem einzuschätzen, wie bekannt und etabliert ein Unternehmen ist.
Dabei können unterschiedliche Informationen eine Rolle spielen, zum Beispiel Bewertungen, Erwähnungen, Verzeichnisse und Informationen auf der eigenen Website.
Deshalb besteht Local SEO nicht aus einem einzelnen Feld im Google-Unternehmensprofil.
Es ist das Gesamtbild, das online über Ihr Unternehmen entsteht.
Google Maps allein reicht nicht
Ein häufiger Fehler besteht darin, Local SEO nur mit dem Google-Unternehmensprofil gleichzusetzen.
Das Profil ist extrem wichtig.
Aber lokale Sichtbarkeit endet dort nicht.
Google kann zusätzliche Informationen über ein Unternehmen aus verschiedenen Quellen erhalten.
Dazu gehören unter anderem:
- die eigene Website,
- Unternehmensdaten auf anderen Plattformen,
- relevante Branchenverzeichnisse,
- Bewertungen,
- lokale Erwähnungen,
- klare Informationen über Leistungen und Standorte.
Deshalb sollte das Google-Unternehmensprofil nicht isoliert optimiert werden.
Website, Google-Profil und andere relevante Einträge sollten zusammenpassen.
Wenn Sie genauer wissen möchten, wie ich Google-Unternehmensprofile, lokale Rankings, Unternehmensdaten und Websites zusammen optimiere, finden Sie hier weitere Informationen zu meinen Local-SEO-Leistungen:
Google-Maps-SEO-Checkliste: 15 Punkte selbst prüfen
Sie müssen dafür nicht sofort eine Agentur beauftragen.
Viele Punkte können Sie zunächst selbst kontrollieren.
Damit Sie nicht jedes Mal diesen ganzen Artikel durchsuchen müssen, habe ich eine kompakte PDF-Checkliste erstellt.
Darin können Sie Ihr Google-Unternehmensprofil Punkt für Punkt überprüfen.
Unter anderem geht es um:
- Unternehmensname,
- Kategorien,
- Leistungen,
- Beschreibung,
- Standort und Einzugsgebiet,
- Öffnungszeiten,
- Fotos,
- Bewertungen,
- Website,
- lokale Einträge,
- und weitere typische Fehler.
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15 Punkte prüfen und herausfinden, wo Ihr Google-Unternehmensprofil noch Verbesserungspotenzial hat.
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Was sollten Sie zuerst machen: Local Check oder Checkliste?
Wenn Sie noch gar nicht wissen, wo Ihr größtes Problem liegt, beginnen Sie mit dem Local Check.
Er dauert nur etwa eine Minute und gibt Ihnen eine erste Einschätzung Ihrer aktuellen Situation.
Wenn Sie Ihr Google-Unternehmensprofil anschließend Punkt für Punkt selbst überprüfen möchten, nehmen Sie die ausführlichere PDF-Checkliste.
Die Reihenfolge ist also ganz einfach:
1. Erst einschätzen.
2. Dann prüfen.
3. Danach gezielt verbessern.
Häufige Fragen zum Google-Maps-Ranking
Warum wird mein Unternehmen bei Google Maps nicht gefunden?
Das kann viele Ursachen haben. Dazu gehören zum Beispiel die Entfernung zum Suchenden, eine unpassende Kategorie, unvollständige Unternehmensinformationen, fehlende Leistungen, wenige lokale Signale oder starke Konkurrenz.
Außerdem sollten Sie unterscheiden, ob Ihr Unternehmen überhaupt nicht gefunden wird oder lediglich für bestimmte Suchanfragen schlecht sichtbar ist.
Wie kann ich mein Google Maps Ranking verbessern?
Beginnen Sie mit den Grundlagen: korrekte Unternehmensdaten, passende Kategorien, vollständige Leistungen, aktuelle Öffnungszeiten, echte Fotos und Bewertungen.
Prüfen Sie anschließend auch Ihre Website und weitere lokale Einträge.
Google sollte möglichst klar verstehen können, was Ihr Unternehmen anbietet und wo Sie tätig sind.
Kann eine Agentur Platz 1 bei Google Maps garantieren?
Nein.
Eine feste Position kann niemand seriös garantieren.
Lokale Suchergebnisse hängen unter anderem von der Suchanfrage, dem Standort des Suchenden, dem Wettbewerb und weiteren Faktoren ab.
Deshalb kann ein Unternehmen für dieselbe Suchanfrage an unterschiedlichen Orten auf unterschiedlichen Positionen erscheinen.
Brauche ich eine Website, um bei Google Maps sichtbar zu sein?
Nein.
Ein Google-Unternehmensprofil kann auch ohne eigene Website bestehen.
Eine gute Website kann Google und potenziellen Kunden aber deutlich mehr Informationen über Ihre Leistungen, Ihre Region, Ihre Referenzen und Ihr Unternehmen liefern.
Gerade bei stärkerem Wettbewerb ist diese Verbindung sehr wertvoll.
Wie viele Google-Bewertungen brauche ich?
Es gibt keine allgemeine Zahl, die für jedes Unternehmen gilt.
Ein Handwerksbetrieb in einer kleinen Stadt befindet sich in einer anderen Wettbewerbssituation als ein Restaurant oder Kosmetikstudio in einer Großstadt.
Wichtiger ist, regelmäßig echte Bewertungen von tatsächlichen Kunden zu erhalten, statt eine bestimmte Zahl künstlich erreichen zu wollen.
Wie viele Fotos brauche ich bei Google Maps?
Auch dafür gibt es keine magische Anzahl.
Ein Profil sollte genügend echte und aktuelle Fotos enthalten, damit potenzielle Kunden einen guten Eindruck vom Unternehmen bekommen.
Neue Projekte, Räume, Produkte, Teammitglieder oder Arbeiten sind gute Anlässe, das Profil zu aktualisieren.
Was ist der Local Visibility Score?
Der Local Visibility Score ist das Ergebnis meines kostenlosen Local-Checks.
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Fazit: Google muss Ihr Unternehmen eindeutig verstehen können
Ein gutes Google-Unternehmensprofil besteht nicht aus einem geheimen Trick.
Es geht darum, Google und potenziellen Kunden möglichst klar zu zeigen:
- wer Sie sind,
- was Sie anbieten,
- wo Sie tätig sind,
- und warum Ihr Unternehmen relevant und vertrauenswürdig ist.
Prüfen Sie deshalb nicht nur, ob Ihr Firmenname bei Google erscheint.
Prüfen Sie, ob Sie auch dann sichtbar sind, wenn ein neuer Kunde Ihre Leistung in Ihrer Stadt sucht.
Wenn Sie zuerst wissen möchten, wo Sie aktuell stehen:
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Und wenn Sie Google Maps, Ihr Google-Unternehmensprofil und Ihre gesamte lokale Sichtbarkeit nicht selbst optimieren möchten: