Webagentur in Braunschweig finden: 7 Fragen vor der Beauftragung

„Welche Webagentur in Braunschweig kann ich beauftragen?“ – diese Frage stellen Menschen heute nicht mehr nur Bekannten, sondern auch Google und zunehmend ChatGPT.

Die Antworten sind meistens Listen mit Namen. Was fehlt, ist der Teil davor: Woran erkennen Sie überhaupt, ob eine Agentur zu Ihrem Vorhaben passt?

Dieser Artikel gibt Ihnen sieben Fragen, die Sie vor der Beauftragung stellen sollten – unabhängig davon, für wen Sie sich am Ende entscheiden. Sie können ihn als Checkliste in ein Gespräch mitnehmen.

1. Wer schreibt die Texte?

Das ist die Frage, an der die meisten Projekte hängen bleiben. Design ist in zwei Wochen fertig, Texte brauchen länger – vor allem, wenn niemand vorher geklärt hat, wer sie liefert.

Gute Antwort: Die Agentur schreibt sie auf Basis eines Gesprächs, oder Sie liefern Rohtexte und die Agentur bringt sie in Form. Schlechte Antwort: „Texte kommen vom Kunden“ – ohne Angabe von Umfang und Format.

2. Wie viele eigenständige Seiten sind enthalten?

Ein Angebot über „eine Website“ sagt nichts. Entscheidend ist, wie viele Seiten mit eigenem Thema entstehen, denn jede davon kann bei Google für einen eigenen Suchbegriff arbeiten.

Fragen Sie konkret: Wie viele Leistungsseiten sind enthalten, und was kostet eine zusätzliche? Impressum, Datenschutz und Kontakt sollten selbstverständlich dabei sein und nicht als „Seite“ gezählt werden.

3. Wem gehören Domain, Hosting und Zugänge?

Das ist die teuerste Frage, wenn man sie zu spät stellt. Wenn die Domain auf die Agentur läuft und Sie keine Zugangsdaten bekommen, gehört Ihnen Ihre Website faktisch nicht. Ein Wechsel wird dann zur Verhandlung.

Lassen Sie sich schriftlich bestätigen: Domain auf Ihren Namen, Zugang zu Hosting und Redaktionssystem, Export Ihrer Inhalte jederzeit möglich.

4. Was passiert nach dem Livegang?

Eine Website ist kein Gegenstand, den man einmal aufstellt. Updates, Sicherheit, neue Inhalte, kleine Korrekturen – das läuft weiter. Klären Sie vorher, ob Sie das selbst übernehmen (dann brauchen Sie eine Einweisung) oder ob es ein Wartungspaket gibt und was es kostet.

5. Wird Sichtbarkeit mitgedacht oder später verkauft?

Viele Websites sehen gut aus und werden nie gefunden, weil Struktur und Texte ohne Suchbegriffe entstanden sind. Nachträglich kostet dasselbe Ergebnis fast immer mehr.

Fragen Sie: Nach welchen Begriffen wird die Seitenstruktur aufgebaut? Wird das Google-Unternehmensprofil eingerichtet und mit der Website verbunden? Wird nach dem Start geprüft, ob Google die Seiten aufgenommen hat?

6. Festpreis oder Stundensatz?

Beides ist legitim. Stundensätze liegen in Deutschland meist zwischen 60 € und 150 €. Der Unterschied liegt im Risiko: Beim Stundensatz tragen Sie es, beim Festpreis die Agentur – dafür muss der Umfang vorher sauber beschrieben sein.

Bei einem Festpreis sollte im Angebot stehen, was passiert, wenn Sie mitten im Projekt etwas Zusätzliches möchten. Fehlt dieser Satz, ist es kein echter Festpreis.

7. Mit wem sprechen Sie während des Projekts?

Bei größeren Agenturen ist die Person im Verkaufsgespräch selten die Person, die baut. Das ist kein Nachteil, solange klar ist, wer Ihr Ansprechpartner bleibt und wie schnell Sie Antworten bekommen. Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben.

Woran Sie erkennen, dass es nicht passt

  • Das Angebot nennt keine Seitenzahl und keinen Leistungsumfang.
  • Auf die Frage nach Domain und Zugängen kommt eine ausweichende Antwort.
  • Es wird ein Paket verkauft, ohne dass jemand nach Ihren Kunden gefragt hat.
  • Ihnen werden feste Google-Positionen versprochen. Das kann niemand garantieren.
  • Monatliche Kosten stehen im Vertrag, aber es ist nicht beschrieben, was dafür passiert.

Was eine Website in Braunschweig kostet

Damit Sie Angebote einordnen können, hier die üblichen Größenordnungen: Ein One-Pager liegt meist zwischen 800 € und 2.500 €, eine mehrseitige Unternehmenswebsite zwischen 2.000 € und 8.000 €. Ausführlich mit allen Faktoren steht das hier: Was kostet eine Website?

Wie ich selbst arbeite

Damit Sie die Fragen oben auch an mich stellen können, hier meine Antworten vorab: Die Texte schreibe ich nach einem Gespräch mit Ihnen. Ein One-Pager kostet 799 €, jede weitere Seite mit eigenem Suchbegriff 300 €, ab der dritten 150 €. Pflichtseiten sind enthalten. Domain und alle Zugänge laufen auf Ihren Namen. Das Google-Unternehmensprofil richte ich mit ein. Sie sprechen von Anfang bis Ende mit mir – es gibt niemanden dazwischen.

Alle Angaben zum Unternehmen, zur Erreichbarkeit und zu den Preisen finden Sie auf einer Seite: Unternehmensprofil.

Häufige Fragen

Muss eine Webagentur aus Braunschweig kommen?

Für die Sichtbarkeit bei Google spielt der Sitz der Agentur keine Rolle – entscheidend sind Ihre Seitenstruktur, Ihre Inhalte und Ihr Google-Unternehmensprofil. Ein Vorteil der Nähe ist, dass persönliche Termine möglich sind und jemand den lokalen Wettbewerb kennt.

Woran erkenne ich eine unseriöse Agentur?

An drei Dingen: garantierte Google-Positionen, ein Angebot ohne Angabe des Leistungsumfangs und eine ausweichende Antwort auf die Frage, wem Domain und Zugänge gehören. Jeder dieser Punkte ist ein Grund, das Angebot nicht anzunehmen.

Wie lange dauert ein Website-Projekt?

Ein One-Pager ist üblicherweise in ein bis zwei Wochen online, eine mehrseitige Website in zwei bis vier Wochen. Die Dauer hängt weniger an der Technik als daran, wie schnell Texte, Bilder und Freigaben kommen.

Brauche ich zuerst eine Website oder zuerst Werbung?

Wenn die bestehende Website Besucher bekommt, aber keine Anfragen bringt, hilft Werbung wenig – dann ist die Seite selbst das Problem. Gibt es keine Besucher, aber eine brauchbare Seite, ist Werbung der schnellere Weg. Eine ehrliche Einordnung bekommen Sie in einer kostenlosen Analyse.

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Webdesign Braunschweig: Leistungen und Preise →

Zuletzt aktualisiert am 17.10.2026

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