Ein Cookie-Banner holt die Einwilligung ein, bevor Analyse- oder Marketing-Dienste starten. Grundlage sind DSGVO und das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz.
Wann Sie keines brauchen
Wenn die Website ausschließlich technisch notwendige Cookies verwendet – also kein Analytics, keine Werbepixel, keine eingebetteten Videos, keine externen Schriften. Solche Seiten gibt es, und sie sind deutlich schneller.
Wann Sie eines brauchen
Sobald Google Analytics, Meta-Pixel, Google Maps, YouTube-Einbindungen oder externe Schriften im Spiel sind.
Anforderungen, an denen die meisten Banner scheitern
- Ablehnen muss so einfach sein wie Zustimmen – gleiche Ebene, gleiche Gestaltung.
- Keine Vorauswahl: nicht notwendige Kategorien sind standardmäßig aus.
- Dienste dürfen erst nach der Zustimmung laden. Viele Banner fragen brav und laden trotzdem vorher – das ist der häufigste Fehler.
- Die Einwilligung muss widerrufbar sein, über einen dauerhaft erreichbaren Link.
- Kein Nag-Screen, der ohne Zustimmung die Seite unbenutzbar macht.
Was es für Ihre Zahlen bedeutet
Lehnt ein Teil der Besucher ab, fehlen diese in Analytics. Ihre Statistik zeigt dann weniger Besucher, als tatsächlich da waren. Das ist korrekt so – wichtig ist nur, die Zahlen nicht für vollständig zu halten.
Praktischer Rat
Vor dem Einbau eines Bannerdienstes prüfen, ob die Dienste wirklich gebraucht werden. Schriften lokal einbinden, Karten als Bild mit Link, Videos erst auf Klick laden – das erspart oft die halbe Einwilligungslogik.
Verwandte Begriffe: DSGVO, Google Analytics 4, Core Web Vitals.